Seminarangebote

Wir bieten folgende Einführungsseminare an:

Einführung in die Marx’sche Kapitalismuskritik

Das zu­neh­men­de Un­be­ha­gen im Ka­pi­ta­lis­mus ist lei­der noch kein Ga­rant für eine an­ge­mes­se­ne Kri­tik und nicht jeder Wi­der­stand ist per se eman­zi­pa­to­risch zu nen­nen. Die Ge­fahr, Be­stand­teil des Pro­blems zu wer­den, gegen das sich der Unmut rich­tet, ist groß genug, wie viele (ex-)linke Bio­gra­phi­en be­wei­sen. Um den Ka­pi­ta­lis­mus kri­ti­sie­ren zu kön­nen, muss er auch ver­stan­den wer­den. Wir wol­len Euch die grund­le­gen­den Ka­te­go­ri­en der ka­pi­ta­lis­ti­schen Ge­sell­schaft näher brin­gen, wie sie Marx im Ka­pi­tal ent­wi­ckelt hat. Ent­ge­gen einer tra­di­ti­ons­mar­xis­ti­schen Les­art ste­hen hier nicht Klas­sen­kampf und Lob­lie­der auf das Pro­le­ta­ri­at im Vor­der­grund, son­dern die Kri­tik von Wert, Ware, Geld, Ka­pi­tal und Wa­ren­fe­ti­schis­mus.

Zur Kritik der Arbeit

Marx erblickte in der Analyse der Warenform, die vom Doppelcharakter der Ware zum Doppelcharakter der Arbeit führt, den grundlegenden Schlüssel zum Verständnis des kapitalistischen Gesamtzusammenhangs. In Ware und Arbeit sah er nicht nur die Elementarformen dieses Zusammenhangs, sondern auch die Mutter aller systemischen Widersprüche. Das grundlegende Widerspruchsmoment besteht in der Spannung zwischen konkreter und abstrakter Arbeit, zwischen stofflichem und abstraktem Reichtum, zwischen stofflichem Inhalt und abstrakter Form. Diese Spannung durchzieht die gesamte Architektur der kapitalistischen Vergesellschaftung und sie besteht, weil das Abstrakte von Wert und Arbeit nicht nur eine gedankliche Abstraktion (in Marxens Hirn) darstellt, sondern sich als abstraktes Geltungsverhältnis die konkrete Wirklichkeit unterwirft. Wie diese Unterwerfung unter die Abstraktion von abstrakter Arbeit und Wert sich vollzieht, soll im Rahmen des Seminars besprochen werden.

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